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Mein Vater nannte sie die heimliche
Hauptstadt Westfalens, in der ich 1967 das Licht der Welt erblickte: In Soest. Ich lernte gemäß Lehrbuch der Logopädie
sprechen. Da der Westfale an sich mein akustisches Vorbild war, beherrschte ich
mit 22 Jahren einen bis zur Perfektion ausgereiften Dialekt, der in der
Wissenschaft nicht näher beschrieben wird. Ein Gemisch aus Einflüssen des nahe
gelegenen Ruhrgebietes und des angrenzendes Sauerlandes.
Ein Dialekt, der meinen
Sprecherzieher-Ausbildern (und mir) viele Stunden abverlangt hat, bis ich
lernte, die deutsche Hochsprache zu sprechen.
Mit 22 Jahren habe ich im wahrsten Sinne
des Wortes wieder gelernt, zu sprechen. Eine neue Erfahrung - ebenso wie die,
welche Wirkung damit einhergeht. Dieses Wissen habe ich
nach der Prüfung zur Sprecherzieherin in verschiedenen Seminaren und im
Einzeltraining mit Hörfunkjournalisten weitergegeben. Es sollte nicht lange dauern, bis ich
selbst die Chance bekam, am Mikrofon zu sprechen. Es schloss sich eine
Ausbildung zur Redakteurin an, und seitdem habe ich mit dem Schwerpunkt
Moderation beim Radio gearbeitet. Dort habe ich eine Vielzahl an Menschen
kennen gelernt, die etwas zu sagen haben. Und jeder wirkt auf seine individuelle
Art des Sprechens und der Stimme anders. Der eine sehr überzeugend - der andere
weniger. Sehr überzeugend ist auch der stimmliche Nachwuchs bei Resonanzen.
Seit November 04 sorgt Tochter Charlotte für stimmliche Unterstützung.
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Mein Vorschlag:
Sorgen Sie für gute Resonanzen!
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